Was muss das für ein erhabenes Gefühl gewesen sein: Einen Tag nach ihrem Erfolg bei den deutschen Masters-Meisterschaften in Gera (auf langer Bahn) ging es für Natalie Jung als Bronzemedaillen-Gewinnerin in die Oper – es wartete „Macbeth“. Die 49-Jährige hatte ihrem Mann Norbert zwei Karten zum Geburtstag geschenkt. Somit wurde es ein rundum gelungenes Wochenende.
Zuvor hatte ihr Mann Natalie Jung nach Gera zu den Meisterschaften begleitet. „Ich hatte überlegt, ob ich überhaupt teilnehmen soll“, erzählt die leidenschaftliche Schwimmerin. Denn so eine Meisterschaft geht über mehrere Tage. Allerdings kam die Oper in Heidenheim dazwischen. Doch ein Tag ist besser als keiner. „Ich brauche ein sportliches Ziel“, betont Natalie Jung. Bereits bei den baden-württembergischen Meisterschaften konnte sie nicht teilnehmen, weil sie als Helferin beim internationalen Schwimmfest in Heidenheim ihren Teil beitrug.

