Leserbrief

Der Stoppelcross stellt keine Gefahr für die Bissinger Milch dar!

Leserbrief zum Bissinger Stoppelcross und einem dazu erschienenen Leserbrief in der Heidenheimer Zeitung:

Die Leserbriefschreiberin ist benachbarte Grundstückseigentümerin. Will sie die Allgemeinheit für private Zwecke einspannen? Ich bin weder Funktionär des Vereins noch Anhänger dieses Sports. Aus Akzeptanz und Toleranz und der Freude der Menschen soll das von mir aus gerne stattfinden. Der Schreiberin sage ich: Auch Sie hinterlassen vermeidbare ökologische Fußabdrücke. Nicht nur bei Flugreisen.

Es waren fünf Toiletten und nicht drei. Die reichten aus. Selbst bei 50 würden andere Gelegenheiten genutzt. Das ist aber woanders auch so. Zugeparkt war gar nix. Es gab eine Umleitungsstrecke, und Ihr Mann, den ich kenne und schätze, kam bequem zu seinem Garten. Ihre Freiheit war kaum berührt. Betankt wurde mit darunterliegenden Matten. Ich denke nicht, dass gefährdende Stoffe in den Boden gelangt sind. Das kann auch mit den Landmaschinen passieren. Das Bier und die Milch von Wiese und Acker würde ich trinken.

Soll die Veranstaltung meinetwegen sein oder nicht. Auf ihre Idee, es zu lassen, hatte schon Dante Alighieri die Antwort: „Lasset alle Hoffnung fahren.“ Ihr Leserbrief war unnötig, auch weil aus privatem Interesse. Selbst das 43. Rezept der Landfrauen für einen Zwetschgendatschi wäre mir an dieser Stelle lieber gewesen.

Thomas Dörflinger, Herbrechtingen