Nachdem der Landkreis Heidenheim kürzlich zur Verbesserung der Strukturen im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz den Erwerb von zwei Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) für die Feuerwehren Giengen und Herbrechtingen zu 50 Prozent mitfinanziert hatte, konnte nun die Feuerwehr Herbrechtingen gemeinsam mit den Einsatzabteilungen Bissingen und Hausen eine neue Sandsack-Füllmaschine in Empfang nehmen.
Die Anschaffung wurde ebenfalls durch den Landkreis Heidenheim im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes getätigt und stellt einen wichtigen Baustein für die Hochwasser- und Starkregenvorsorge dar, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Die Gesamtkosten von Füllmaschine, Zubehör sowie Säcken belaufen sich auf rund 17.300 Euro.
Zur offiziellen Übergabe begrüßte die Feuerwehr Herbrechtingen auf dem dortigen Bauhof, auf dem die Füllmaschine stationiert ist, Landrat Peter Polta und Herbrechtingens Bürgermeister Daniel Vogt sowie Bauhofleiter Benjamin Schwarz, außerdem Vertreter der Kreisfeuerwehr und der Feuerwehr Herbrechtingen, Abteilung Bissingen und Hausen. Beide Einsatzabteilungen übernehmen künftig die Aufgabe, die Sandsack-Füllmaschine im Einsatzfall zu betreiben und damit im Rahmen der Überlandhilfe zu unterstützen.
Landrat Peter Polta dazu: „Um auf mögliche Hochwasserlagen bestmöglich vorbereitet zu sein, ist die neue Sandsack-Füllmaschine ein wichtiges Puzzleteil und stellt damit auch eine deutliche Verbesserung bei der Unterstützung der Einsatzkräfte im Hochwasser- und Katastrophenschutz im gesamten Landkreis dar.“
800 Sandsäcke in der Stunde
Bürgermeister Daniel Vogt ergänzte: „Ein funktionierender Bevölkerungsschutz lebt von einer guten interkommunalen Zusammenarbeit. Die neue Sandsack-Füllmaschine ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Sie stärkt die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr und kommt im Ernstfall den Menschen im gesamten Landkreis zugute.“
Mit ihren zwei Abfüllstutzen kann die Maschine rund 800 Sandsäcke pro Stunde befüllen.
