Anklage erhoben

Millionen-Veruntreuung in Gerstetten: Der Fall geht in die nächste Runde

Lange war es ruhig um den Fall der Veruntreuung im Gerstetter Rathaus. Nun gibt es neue Entwicklungen:

Seit mehr als einem Jahr beschäftigt ein Fall die Gemeinde Gerstetten: Ein ehemaliger Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung soll über Jahrzehnte hinweg insgesamt rund 2,6 Millionen Euro veruntreut haben. Lange war unklar, wann die Ermittlungen abgeschlossen sein würden. Nun gibt es Bewegung in dem Fall.

Im Januar 2025 war der Verdacht aufgekommen, dass Millionenbeträge aus der Gemeindekasse fehlen. Der ehemalige Mitarbeiter, der in der Kämmerei beschäftigt war, soll über einen Zeitraum von 25 bis 30 Jahren Scheinbuchungen vorgenommen haben. Dabei soll er Geld auf ein Vermögenskonto gebucht haben, das zwar in den Unterlagen der Gemeinde auftauchte, tatsächlich aber nicht existierte.