Die Heimsiegserie ist gerissen

1. FC Heidenheim kommt in einem hart umkämpften Spiel gegen Kaiserslautern nicht über ein 0:0 hinaus

Ein intensives, über weite Strecken aber auch zerfahrenes Spiel bei Flutlichtatmosphäre lieferten sich am Freitagabend der 1. FC Heidenheim und der 1. FC Kaiserslautern in der ausverkauften Voith-Arena. Tore blieben dabei aus, so riss nach drei Siegen in den ersten Heimspielen die Serie des FCH, der aber zumindest vor heimischer Kulisse ungeschlagen bleibt.

Trainer Frank Schmidt nahm gegenüber dem letzten Zweitligaspiel drei Wechsel vor: Marnon Busch musste kurzfristig wegen einer Verletzung passen, die Nationalmannschaftsfahrer Alessandro Vogt und Budu Zivzivadze saßen zunächst auf der Bank – letzterer, weil er im Stau stand und zu spät zur Mannschaftsbesprechung kam. Für sie kamen Oualid Mhamdi, Mikkel Kaufmann und Mathias Honsak in die Startelf.

Das Kommando übernahmen aber zunächst die Gäste. Immer wieder hebelte Kaiserslautern mit klassischem Doppelpass die Heidenheimer Abwehr aus und verbuchte ein klares Chancenplus. Glück hatte der FCH in der neunten Minute, als Julian Niehues einen Schuss von Semih Sahin so ablenkte, dass der Ball an die Latte klatschte. Torwart Thomas Dähne wäre da machtlos gewesen.

Glück beim Lattentreffer

Die Schmidt-Truppe kam dann etwas besser ins Spiel, es fehlte aber die Klarheit in den Aktionen. Einen Fernschuss von Jan Schöppner entschärfte Lauterns Keeper Julian Krahl, Niehues’ Fallrückzieher war schön anzuschauen, brachte aber auch keine Gefahr. Auf der anderen Seite konnte sich Dähne mehrfach auszeichnen, so ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit kam dann Zivzivadze für Kaufmann, das Spiel blieb aber zerfahren, Chancen blieben auf beiden Seiten weitgehend aus. Die besten hatten wiederum die Gäste. Nach einem Freistoß und Kopfball von Alex Murphy rettete der starke Dähne mit einer Glanzparade.

Dähne rettet den Punkt

Am Schluss ging es dann doch noch wild hin und her, die eingewechselten Yannik Wagner und Alessandro Vogt vergaben auf Heidenheimer Seite. Auch Kaiserslautern hatte noch eine dicke Möglichkeit, aber Patrick Mainka warf sich entscheidend dazwischen. So blieb es beim alles in allem leistungsgerechten Unentschieden.