Heidenheimer Amtsgericht

Zwischen Körperverletzung und massivem Drogenkonsum: Deshalb bekam ein junger Steinheimer eine letzte Chance

Es ist ein Fall über einen ausgearteten Streit zwischen zwei ehemaligen Freunden, aber auch über das Drama eines jungen Steinheimers, dessen Leben sich Stück für Stück auf die schiefe Bahn bewegt. Trotz heftiger Anklagepunkte bekam er nun vor dem Heidenheimer Amtsgericht eine „letzte Chance“:

Gefährliche Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Wegen dieser Anklagepunkte hätten auf einen 21-jährigen Steinheimer bis zu ein Jahr und drei Monate Haft ohne Bewährung zukommen können. Bei der Verhandlung vor dem Heidenheimer Amtsgericht verurteilte Richter Jens Pfrommer ihn jedoch zu sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung, verbunden mit deutlichen Auflagen. Nach und nach wurde während des Prozesses klar, dass es hier im Kern nicht nur um den ausgearteten Streit zweier ehemaliger bester Freunde ging: Es ist der Kampf gegen die Drogensucht, der im Vordergrund stand, und das Leben eines jungen Steinheimers, in welchem sich eine schlechte Entscheidung an die nächste reihte.

Heftige Vorwürfe