Marode Brücke

Vollsperrung der Kochertalbrücke nicht ausgeschlossen: Unterkochen fürchtet Chaos

Wenn die marode Kochertalbrücke auf der B 19 „entlastet“ und später neu gebaut wird, drohen Staus, Umleitungen und zusätzliche Belastungen für Unterkochen.

Die wichtigste Botschaft des Abends war zugleich die unbequemste: Eine Entwarnung für die marode Kochertalbrücke gibt es nicht. Im Gegenteil. Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart machten bei der Sitzung des Ortschaftsrats Unterkochen am 14. September deutlich, dass die Brücke auf der B 19 weiterhin als kritisches Bauwerk eingestuft wird.

Gleichzeitig wächst im Ort die Sorge vor den Folgen der geplanten Umleitungen und einer späteren Vollsperrung. „Wir sind die Hauptleidtragenden“, sagte Ortsvorsteher Hans-Peter Stütz zu Beginn der Sitzung. Schon heute rollen rund 20.000 Fahrzeuge täglich über die B 19, dazu kommen zwischen 10.000 und 12.000 Fahrzeuge auf den Straßen in Unterkochen. „20.000 plus 12.000 – das ist eine einfache mathematische Rechnung“, sagte Stütz. Ziel müsse es sein, die Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.