Nachrichtenüberblick

Razzia nach russischer Sabotage in Schelklingen, Pläne für Neresheimer Gartenschau und ein 40-jähriges Filmprojekt

In Schelklingen wurde bei einer Razzia der Wohnsitz eines Terrorverdächtigen untersucht, der im Auftrag des russischen Geheimdienstes einen Anschlag auf ukrainische Verteidigungssysteme ausgeübt haben soll. Hier ein Überblick über die Themen der Woche in der Nachbarschaft:

Der Krieg zu Gast in der Nachbarschaft? In Schelklingen im Alb-Donau-Kreis ist man derzeit bestürzt über den möglichen Zusammenhang zweier Ortsansässiger mit einem mutmaßlichen Terrorakt gegen die Ukraine. Wie die „Südwest Presse“ berichtete, wurde im Laufe der Woche das Zimmer eines 38-jährigen türkischen Staatsbürgers in einer Schelklinger Gemeinschaftsunterkunft von maskierten Beamten durchsucht. Dem Mann wird vorgeworfen, einen Brandanschlag im polnischen Wola Krobowska verübt zu haben.

Gemeinsam mit einem Komplizen soll der Tatverdächtige einen Verteilerkasten einer Starlink-Satellitenanlage mit Benzin übergossen und angezündet haben. Diese Anlage sei für das Nachbarland Polen von enormer militärischer Bedeutung. Die beiden Männer, die kurz vor der Razzia in Schelklingen am Nürtinger Bahnhof festgenommen wurden, sollen nun nach Polen ausgeliefert werden, sofern die zuständigen Oberlandesgerichte den polnischen Anträgen zustimmen.