Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat gemeinsam mit dem Vorstand von Hensoldt den neuen Hensoldt-Campus in Oberkochen eröffnet. Der Neubau vereint Entwicklung, Fertigung und Integration von optronischen Systemen unter einem Dach und bietet knapp 900 Beschäftigten Platz. Hensoldt hat dafür rund 300 Millionen Euro investiert. Auf dem Programm standen neben der Eröffnung Gespräche mit Arbeitnehmervertretern, Auszubildenden und der Konzernleitung sowie ein Rundgang durch die Produktion.
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„Hensoldt tut genau das, was wir von unserer Rüstungsindustrie in diesen Zeiten erwarten, nämlich: Produktionskapazitäten zu erhöhen und sie weiter hochzuskalieren. Dies mit dem klaren Ziel, weiter rüstungstechnisch unabhängig zu werden und mit Premium-Qualität zu liefern“, so Verteidigungsminister Pistorius.
Oliver Dörre, Vorstandsvorsitzender von Hensoldt, sagte: „In Oberkochen verbinden wir jahrzehntelange Präzisionsfertigung mit der Geschwindigkeit moderner Software." Der Verteidigungsminister informierte sich über neueste Entwicklungen im Bereich der optronischen und radargestützten Aufklärung sowie der elektromagnetischen Kampfführung und der KI-basierten Sensordatenfusion.
Der neue Campus bündelt die Kompetenz der optischen und optronischen Präzision und schafft zugleich Kapazitäten für die Serienfertigung, die Bundeswehr und Nato-Partner derzeit stark nachfragen.
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