Bombenentschärfung in Neu-Ulm, Schwörmontag in Ulm und Rekorde in der Nachbarschaft
Auch mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden immer wieder gefährliche Relikte entdeckt. In Neu-Ulm mussten deshalb am Donnerstagabend zwei Fliegerbomben unschädlich gemacht werden. Wie die Südwest-Presse berichtet, waren die Blindgänger bei Sondierungsarbeiten im Pfuhler Ried nördlich der B10-Anschlussstelle Breitenhof entdeckt worden. Für den Einsatz wurde ein Evakuierungsradius von 1000 Metern eingerichtet. Betroffen waren mehrere Unternehmen und sechs Wohnhäuser. Außerdem wurden die B10 zwischen Burlafingen und der Max-Eyth-Straße sowie die Bahnstrecke Ulm–Augsburg während der Arbeiten vorübergehend gesperrt. Eine der Bomben wurde kontrolliert gesprengt, die zweite konnte entschärft werden. Sie wird nun abtransportiert und fachgerecht entsorgt.
