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In Aalen gibt es jetzt eine Nebeldusche in der Innenstadt und die Ulmer Notaufnahme zieht Bilanz nach der Hitze

Was hat sich in Heidenheims Nachbarschaft getan? Im Landkreis Günzburg musste die Feuerwehr eine Kuh aus einer Güllegrube retten und die „Südwest Presse“ geht der Frage nach, ob sich auch Lokalpolitiker ihre Reden von KI schreiben lassen.

Während der Hitzewelle war vor allem in den Innenstädten Schatten begehrt und jeder Luftzug willkommen. Aalen setzt jetzt auf eine neue Form der Erfrischung: eine Nebeldusche. Hinter dem „Marmaris Döner“ in der Rittergasse an einem begrünten Sitzelement steht sie seit Kurzem. „Abkühlung gefällig?“, fragt ein Schild über einem großen Knopf. Auf einen Druck darauf folgt ein leises Zischen – und für einige Sekunden legt sich ein feiner Nebelschleier rund um die kleine, grüne Insel. Nass wird man nicht. Stattdessen schwebt der Wassernebel durch die Luft. Wer möchte, kann sich auch im Sitzen auf den Holzbänken rundherum berieseln lassen.

Die Stadt bezeichnet die Anlage laut der „Schwäpo“ als Pilotprojekt. Es soll erprobt werden, wie solche Angebote im öffentlichen Raum angenommen werden. Hintergrund sei die zunehmende Belastung durch Hitzeperioden. Städte müssten sich stärker an veränderte klimatische Bedingungen anpassen. Nach Angaben des Herstellers der Nebeldusche MobiGa wird Wasser mit einem Druck von bis zu 70 Bar zu feinem Sprühnebel zerstäubt. Durch die Verdunstung soll eine Abkühlung von bis zu zwölf Grad möglich sein. Der Wasserverbrauch soll bei etwa 2,5 Litern pro Düse und Stunde liegen.