Innerörtliches Neubaugebiet

Wo mitten in Zang 42 neue Bauplätze entstehen sollen

Die Gemeinde Königsbronn plant, mitten im Teilort Zang ein großes Neubaugebiet auszuweisen. Was die Zustimmung des Gemeinderats bedeutet und wie hier gebaut werden soll.

Die Freude und Erleichterung waren den Mitgliedern des Gemeinderats, aber auch Bürgermeister Jörg Weiler anzusehen, als sie in der Sitzung am Donnerstagabend einen weitreichenden Beschluss fassten und damit den Weg frei machten für ein großes Neubaugebiet, das inmitten des Teilorts Zang gelegen ist. In der dortigen Turnhalle tagte auch das Gremium und die Resonanz aus der Bevölkerung zeigte, dass das Thema auch die Menschen umtreibt, die hier leben.

Bis ins Jahr 2019 reichen die Überlegungen zurück, die große Freifläche, die zwischen der Uhlandstraße, der Königsbronner Straße und der Zanger Hauptstraße, also zwischen Alt- und Neu-Zang liegt, zu bebauen. Über Jahre hinweg ging es nur sehr schleppend vorwärts. Grund dafür waren unter anderem die Eigentumsverhältnisse. Ein Großteil des Areals befand sich in Privatbesitz, vieles in Erbengemeinschaften. Stück für Stück konnte die Gemeinde Flächen erwerben, sodass es jetzt möglich ist, die Ausweisung eines innerörtlichen Neubaugebiets anzugehen. Nachdem zahlreiche Voruntersuchungen in Auftrag gegeben worden waren, deren Ergebnisse inzwischen vorliegen, konnte der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan fassen. „Das ist schon ein bedeutender Schritt, nicht nur für Zang, sondern für ganz Königsbronn“, sagte Bürgermeister Weiler, fügte aber auch hinzu: „Ich war wirklich überrascht, wie viele Hürden es bei so einem Verfahren zu überwinden gibt.“