Bei den Hüttenwerken

Warum der Gemeinderat neue Wohnbebauung mitten in Königsbronn ablehnt

Der Königsbronner Gemeinderat hat sich einstimmig gegen ein geplantes Wohnprojekt entschieden. Das sind die Gründe.

Aus dem Vorhaben, auf einem Teil des Hüttenwerke-Geländes Wohngebäude zu errichten, wird nichts. Der Königsbronner Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause einem entsprechenden Antrag eines Unternehmens eine klare Absage erteilt. Somit sind die Planungen vom Tisch und das für eine Wohnbebauung vorgesehene Areal mit einer Fläche von rund 5000 Quadratmetern bleibt eine Brachfläche direkt neben den Werkshallen der Hüttenwerke.

Ein Unternehmen namens Königsbronner Industrieflächen GmbH hatte den Antrag zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan gestellt. Als Vertreter dieses Unternehmens trat Wolf Waschkuhn vor den Gemeinderat und erläuterte die Intention. Ihm zufolge habe es in der Vergangenheit zahlreiche Planungen und Umplanungen das Gelände betreffend gegeben. Das wurde vor Jahren aus der ehemaligen Betriebsfläche der Hüttenwerke herausgelöst und wird begrenzt durch den Lindenweg, die Mörikestraße und die Hüttenwerke. Im Zuge des Prozesses habe man die Planungen immer wieder angepasst, um allen Anforderungen gerecht zu werden. „Wir wollen hier innerörtlichen neuen Wohnraum schaffen, der relativ einfach und damit auch günstig ist“, erklärte Waschkuhn.