Leserbrief

Warum werden viele schwerkriminelle Ausländer nicht abgeschoben?

Leserbrief zu einem Raubüberfall in Heidenheim:

Von den Insassen süddeutscher Gefängnisse haben 52 Prozent keine deutsche Staatsangehörigkeit. Es wundert dann auch nicht, wenn fast täglich von schwerkriminellen Delikten abgelehnter, aber vorerst, oder eher meistens auf Dauer geduldeter Asylbewerber gelesen werden muss. Man nennt das wohl eine Fiktionsbescheinigung - ob es sich nun um einen Messerangriff in einem Ulmer Elektronikfachmarkt handelt oder um einen schweren Raubüberfall mit Körperverletzung in der Darwinstraße in Heidenheim. 

Die Frage ist nicht nur, warum diese Schwerkriminellen überhaupt noch in unseren Gefängnissen einsitzen, auf Kosten der Steuerzahler. Sondern auch, warum schwerkriminelle Ausländer nicht direkt nach dem Urteil abgeschoben werden. Aber man weiß ja: kein sicherer Herkunftsstaat, kein Rückführungsabkommen, usw. Wer nicht will, findet Ausreden. Wir moralisieren und fassen diese gewaltbereiten Personen mit Samthandschuhen an, während diese den deutschen Rechtsstaat und die deutsche Bevölkerung gefährden und mit Füßen treten. Schluss damit! Wer sich in diesem Land nicht als Gast benimmt, der hat auch kein Anrecht auf Gastfreundschaft.

Edgar Klengel, Heidenheim