Stromversorgung

Netzbetreiber schützen Umspannwerke im Landkreis Heidenheim gegen Sabotage und Ausfälle, betonen aber: „Absolute Sicherheit gibt es nicht“

Nach mutmaßlichen Sabotageakten gegen Umspannwerke in mehreren Bundesländern richtet sich auch in Baden-Württemberg der Blick auf kritische Infrastruktur. Netzbetreiber verweisen auf Sicherheitsmechanismen und Rückfallebenen, zeigen aber auch die Grenzen der Vorsorge auf.

Seit Beginn vergangener Woche gab es in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen mehrere mutmaßliche Fälle von Sabotage gegen Umspannwerke oder die dazugehörige Infrastruktur. Mittlerweile gilt ein Mann aus Nordrhein-Westfalen als tatverdächtig. Nach ihm wird europaweit gesucht.

Zu größeren Ausfällen der Stromversorgung kam es zwar nicht, aber Ermittlungsbehörden und Politik sind aufgeschreckt. Am Wochenende forderte der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne), sicherheitsrelevante Infrastruktur müsse besser geschützt werden. Özdemir brachte Videoüberwachung und Zäune ins Spiel.