Energiewende

Milliardeninvestition in Region Ostwürttemberg: Wie EnBW ODR die Stromnetze für die Zukunft umrüsten will

EnBW ODR investiert bis 2035 1,5 Milliarden Euro in Stromnetze in Ostwürttemberg. In Giengen warnt Vorstand Sebastian Maier: Der Süden droht bei Windkraft abgehängt zu werden.

Beim Stichwort Energiewende denken viele Menschen an Windräder oder Photovoltaikanlagen, vielleicht auch an E-Autos oder die betagte Ölheizung im eigenen Keller. Sebastian Maier denkt an Netz, Speicher und intelligente Messsysteme. Er sagt: „Die Energiewende ist längst keine reine Stromwende mehr. Sie wird zur Infrastrukturaufgabe. Netze, Speicher und Digitalisierung entscheiden darüber, ob die Transformation gelingt.“

Maier ist Technischer Vorstand der EnBW Ostwürttemberg Donau-Ries AG und hat ins neu errichtete Bezirkszentrum der Tochtergesellschaft Netze ODR im Giengener Industriepark an der A7 eingeladen. Er will berichten, wie es um die Energiewende in Ostwürttemberg bestellt ist – und warum es an einigen Stellen vernehmlich knirscht.