Festspielhaus

„Brava“-Rufe zuhauf: Olga Busuioc begeistert beim Auftakt der Meisterkonzerte in Heidenheim

„La Diva“ war das Motto: Am Samstag bescherten die Sopranistin Olga Busuioc und die Cappella Aquileia einen glanzvollen Auftakt der Meisterkonzerte im Heidenheimer Festspielhaus.

Diese Stimme hat es wirklich in sich: kristallklar und doch voller Wärme, kraftvoll und zärtlich, leuchtend und geheimnisvoll, voluminös und voller Glanz, das alles vereint Olga Busuiocs Sopran, und man kann ohne Übertreibung sagen, dass diese Stimme einzigartig ist. Sie überzeugte bereits bei den Heidenheimer Opernfestspielen als Madama Butterfly restlos, und da war es nur recht und billig, sie schnellstens wieder nach Heidenheim zu holen. Voilà: Der Auftakt der Meisterkonzerte am Samstag im Festspielhaus gehörte ihr. Und zusammen mit der Cappella Aquileia unter der Leitung von Marcus Bosch entführte sie in die schillernde Welt der Oper.

Unter einem solchen Motto wäre es ein Leichtes, erwartbare Gassenhauer, gewissermaßen ein „Best of“-Oper, ein Sammelsurium der beliebtesten und bekanntesten Arien, Ouvertüren und Intermezzi zusammenzustellen. Marcus Bosch hat aber für dieses Sinfoniekonzert nicht nur Naheliegendes gewählt, sondern auch in entlegeneren Winkeln der schillernden Opernwelt gestöbert und gefunden.