Zugausfälle und Verspätungen häufen sich seit Montag auf der Brenzbahn zwischen Aalen und Ulm. Am Dienstag summierten sich die Verspätungen teilweise auf bis zu 90 Minuten. Die Deutsche Bahn teilte auf Anfrage der Heidenheimer Zeitung mit, zwischen Ulm und Aalen komme es derzeit aufgrund verschiedener technischer Störungen zu Verspätungen. Techniker arbeiteten an der Behebung der Probleme. Fahrgäste würden gebeten, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Weitere Details zur Ursache nannte die Bahn zunächst nicht.
Im DB Navigator, wo die rote Verspätungsanzeige bei fast jeder Verbindung aufleuchtet, werden die Einschränkungen auch beschrieben. Dort ist von einer Reparatur an der Strecke die Rede. Aufgrund der Verspätungen könnten nicht alle Anschlüsse in Aalen und Ulm erreicht werden. Außerdem entfielen einzelne Fahrten der Linie RS 51; diese würden teilweise von Zügen der RS 5 übernommen.
Die Auswirkungen waren auch am Bahnhof Heidenheim deutlich zu spüren. Dort warteten unter anderem mehrere Schulklassen auf ihre Züge. Kurz vor Beginn der Sommerferien hatten sie Ausflüge geplant und mussten die erheblichen Verzögerungen in Kauf nehmen. Auch zahlreiche Berufspendler waren von den Einschränkungen betroffen.
Weitere Einschränkungen angekündigt
Entspannung ist auch in den kommenden Tagen nicht garantiert. Die Bahn weist bereits darauf hin, dass die bevorstehende Hitzewelle zu weiteren Beeinträchtigungen auf der Strecke führen könnte. Hohe Temperaturen können den Bahnverkehr unter anderem durch technische Störungen oder vorsorgliche Geschwindigkeitsreduzierungen beeinträchtigen.
Hinzu kommen ab Donnerstag, 30. Juli, bereits angekündigte Bauarbeiten an der Brenzbrücke in Heidenheim. Während der Sommerferien ist deshalb die Bahnstrecke zwischen Heidenheim und Giengen gesperrt, ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Fahrgäste müssen sich auf längere Reisezeiten einstellen.

