Nominierung

Diese zwei Heidenheimer Einrichtungen sind für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen

Zwei Einrichtungen aus Heidenheim haben die Chance, mit dem Deutschen Engagementpreis 2026 ausgezeichnet zu werden. Die Preisverleihung findet im November in Berlin statt.

626 Engagierte und Projekte sind für den Deutschen Engagementpreis (DEP) nominiert, darunter die Heidenheimer Tafel und die Seniorenakademie Heidenheim. Für diese Auszeichnung kann nur nominiert werden, wer zuvor bereits einen anderen Preis für sein Engagement erhalten hat. Sowohl die Seniorenakademie als auch die Tafel sind mit dem Engagementpreis beim Bürgerempfang der Stadt Heidenheim ausgezeichnet worden.

Die Seniorenakademie Heidenheim erstellt jedes Jahr ein vielfältiges Semesterprogramm mit Vorträgen zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen, geschichtlichen, philosophischen und geografischen Themen. Reiseberichte, Kulturfahrten, Medien- und Sprachkurse, Singen, Tanzen und Wandern runden das Angebot ab. Damit steht die Seniorenakademie für lebenslanges Lernen und ermöglicht Teilhabe im Alter. Träger ist der Förderverein der Dualen Hochschule Heidenheim.

Die Heidenheimer Tafel rettet verzehrfähige Lebensmittel von lokalen Discountern, Supermärkten und Bäckereien, die sonst im Abfall landen würden. Diese Lebensmittel werden für einen Bruchteil des normalen Ladenpreises an Menschen mit geringem Einkommen weitergegeben.  Das sind insbesondere Rentner, Arbeits- und Wohnsitzlose, Geflüchtete, Alleinerziehende, größere Familien. Die Anzahl der Kunden hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Um alle Menschen ausreichend versorgen zu können, ist das Team des Tafelladens fünfmal wöchentlich im Einsatz.

Preisverleihung im November

Wer von den Nominierten den Deutschen Engagementpreis 2026 und damit 10.000 Euro erhält, erfährt die Öffentlichkeit bei der feierlichen Preisverleihung am 26. November im Colosseum Berlin.

Die Nominierten stehen für die ganze Breite des Engagements: Sie sind in Bildung, Kultur, Umwelt, Integration, Sport und vielen anderen Bereichen tätig, kommen aus allen Bundesländern, aus Großstädten ebenso wie aus kleinen Gemeinden.

Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), Ausrichterin des Preises: „Wer für den Deutschen Engagementpreis nominiert ist, hat mit seinem Engagement bereits Menschen bewegt und vor Ort etwas verändert. Die vielen Vorschläge aus ganz Deutschland zeigen, wie vielfältig und kraftvoll Engagement ist. Dafür gebührt allen Nominierten große Anerkennung: Sie machen unsere Gesellschaft jeden Tag ein Stück stärker.“

Elfköpfige Jury aus Prominenten

Eine prominente elfköpfige Jury entscheidet im September über die Preise in fünf Kategorien: Anstoßen, Verbinden, Verändern, Bewahren und Ich für uns für Einzelengagierte. Mit dabei sind Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland; Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbands; Theresia Crone, Preisträgerin des Deutschen Engagementpreises 2025; Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); Jan Holze, Vorstand der DSEE; Dr. Babette Kibele, Abteilungsleiterin Sport und Ehrenamt im Kanzleramt; Lars Kolan, Geschäftsstellenleiter des Deutschen Spendenrats; Luisa Neubauer, Klimaschutz-Aktivistin und Publizistin; Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB); Maximilian Rogall, Content Creator und Aktivist; Celia Šašić, Vizepräsidentin des Deutschen Fußball-Bunds (DFB).

Über den Publikumspreis entscheiden alle: Vom 1. bis 29. Oktober kann online abgestimmt werden. Die zehn stimmenstärksten Projekte werden bei der Preisverleihung genannt, die 50 stimmenstärksten zu einem Vernetzungstreffen eingeladen.