Vertragsunterzeichnung

Der Landkreis Heidenheim vergibt den Auftrag für den Neubau des Berufsschulzentrums

Nach einem mehrstufigen europaweiten Vergabeverfahren hat der Landkreis Heidenheim die Goldbeck Süd GmbH mit Planung und schlüsselfertiger Umsetzung des Erweiterungsneubaus am Berufsschulzentrum beauftragt.

Der Landkreis Heidenheim hat den Auftrag zur Planung und Realisierung des geplanten Neubaus zur Erweiterung des Berufsschulzentrums in der Heckentalstraße im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens an die Goldbeck Süd GmbH vergeben. Mit der nun erfolgten Vertragsunterzeichnung im Landratsamt Heidenheim wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Der Vertrag wurde von Landrat Peter Polta gemeinsam mit den Vertretern der Goldbeck Süd GmbH, Christopher Nagel (Niederlassungsleiter Ulm) und Valerie Phlipsen (Sales Manager), unterzeichnet.

Investition in die Bildungsinfrastruktur

„Der Landkreis investiert mit dem Neubau gezielt und zukunftsorientiert in seine Bildungsinfrastruktur. Mit der Goldbeck Süd GmbH haben wir hierfür einen Generalübernehmer beauftragt, der mit einem überzeugenden Entwurf und einem nachhaltigen Gesamtkonzept die besonderen Anforderungen des Vorhabens erfüllt. Moderne Lernbedingungen, flexible Nutzungsmöglichkeiten und die Ausrichtung auf aktuelle pädagogische Anforderungen machen das Projekt zu einem wichtigen Baustein für die Zukunft der beruflichen Bildung im Landkreis“, so Landrat Polta.

Die Pläne für die Sanierung des Berufsschulzentrums im Heckental haben sich noch mal geändert: Das Werkstattgebäude (ganz rechts) wird abgerissen, das Gebäude E (links daneben) bleibt aber erhalten.

Deshalb ändern sich die Sanierungspläne fürs Heidenheimer Berufsschulzentrum

Da es kein Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe geben wird, müssen die Pflegeschüler der Maria-von-Linden-Schule im Berufsschulzentrum bleiben. Das wiederum hat Einfluss auf die geplante Sanierung. Was sich ändert:
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Das Vergabeverfahren beinhaltete mehrere Wertungs- und Verhandlungsrunden. Schließlich ging die Goldbeck Süd GmbH als wirtschaftlich und fachlich bestplatzierter Bieter hervor. Das verbindliche Endangebot beläuft sich auf einen Pauschalfestpreis in Höhe von 30,79 Millionen Euro.

Der Siegerentwurf sieht einen kompakten, viergeschossigen Neubau mit Staffelgeschoss und zentralem Atrium vor. Durch die Berücksichtigung der Hanglage fügt sich das Gebäude harmonisch in den bestehenden Berufsschulcampus ein und bleibt zugleich in seiner Höhe unter den Bestandsgebäuden. Die klare Gebäudestruktur ermöglicht funktionale Abläufe, eine gute Orientierung innerhalb des Gebäudes sowie flexible Nutzungsmöglichkeiten. Bestandteil des Konzepts ist zudem eine Photovoltaikanlage, die einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung des Neubaus leistet.

Breite Beteiligung bei der Auswahl

Der Vergabe ging ein zweistufiges, europaweites Verfahren voraus, mit dem Ziel, einen Generalübernehmer zu suchen, der den Neubau plant und schlüsselfertig übergibt. Im vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gingen insgesamt 16 Bewerbungen ein. Nach rechtlicher und fachlicher Prüfung wurden fünf Unternehmen zur Angebotsphase zugelassen. Eine interdisziplinär besetzte Bewertungskommission – bestehend aus Vertretern von Schulleitungen, Politik, Verwaltung, der Architektenkammer und externen Fachleuten – bewertete die eingereichten Entwürfe unter städtebaulichen, architektonischen, funktionalen und nachhaltigkeitsbezogenen Aspekten.