Betriebsleiter Meier gerät wegen steigender Müllgebühren im Heidenheimer Kreistag unter Druck
Die Müllgebühren im Landkreis Heidenheim steigen zum Jahreswechsel deutlich. Doch die eigentliche Sorge im Kreistag gilt bereits dem Jahr 2028. Dann könnten die Gebühren noch kräftiger anziehen. Landrat Peter Polta will deshalb die Organisation und die Arbeitsabläufe des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs überprüfen lassen. Werner Häcker (Freie Wähler) ging in der Sitzung am Montag noch einen Schritt weiter: Sollte es nicht gelingen, die Kosten in den Griff zu bekommen, stellte er sogar die Zukunft des Betriebsleiters infrage.
Auslöser war die neue Gebührenkalkulation, der der Kreistag einstimmig zustimmte. Zum 1. Januar 2027 steigen die festen Haushalts- und Behältergebühren im Durchschnitt um 12,72 Prozent. Für Restmüll werden künftig 17 statt 15 Cent pro Kilogramm fällig, beim Biomüll bleibt es bei 10 Cent. Ein Vier-Personen-Haushalt muss nach der Modellrechnung jährlich 219,48 statt bisher 197,24 Euro bezahlen.
