Leserbrief

Begeisterung für neue Heidenheimer Eisenbahnbrücke ist nicht nachvollziehbar

Leserbrief zum Bau der neuen Heidenheimer Eisenbahnbrücke:

600 Tonnen schwer, 62 Meter lang, mit Betonpfählen von 120 Zentimetern Durchmesser, 40 Meter in die Tiefe gegründete Widerlager, Planierung des Geländes und neue Stützwände dafür … . Ich kann diese Begeisterung nicht nachvollziehen. Schon als im Frühjahr die ersten riesigen Stahlträger angeliefert wurden, war ich erschrocken über diesen Gigantismus.

Insgesamt 19 Bohrpfähle – bearbeitet werden hier die freigelegten Armierungseisen ihrer Köpfe – reichen bis zu 40 Meter in die Tiefe und sorgen für einen sicheren Halt der darauf liegenden Widerlager.

Neue Heidenheimer Eisenbahnbrücke: Transport zum Bestimmungsort steht kurz bevor

Nach Fertigstellung der Widerlager kann die neue Heidenheimer Eisenbahnbrücke in Kürze an ihren künftigen Platz transportiert werden. Wann das voraussichtlich der Fall ist:
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Heidenheim
Vorarbeiten fast abgeschlossen

Mag der für die Montage dienende „Muskelprotz“ meinetwegen ein „filigraner Koloss“ sein: Die Brücke über die armselige kleine Brenz ist es nicht. Wieso musste eigentlich der Mittelpfeiler verschwinden, die Brücke doppelt so lang werden wie die alte und deshalb diese Wahnsinnskonstruktion in die Höhe notwendig werden, die den Totenberg optisch zum Hügelchen schrumpfen lässt?

Alfred Hoffmann, Heidenheim