600 Tonnen schwer, 62 Meter lang, mit Betonpfählen von 120 Zentimetern Durchmesser, 40 Meter in die Tiefe gegründete Widerlager, Planierung des Geländes und neue Stützwände dafür … . Ich kann diese Begeisterung nicht nachvollziehen. Schon als im Frühjahr die ersten riesigen Stahlträger angeliefert wurden, war ich erschrocken über diesen Gigantismus.
Neue Heidenheimer Eisenbahnbrücke: Transport zum Bestimmungsort steht kurz bevor
Mag der für die Montage dienende „Muskelprotz“ meinetwegen ein „filigraner Koloss“ sein: Die Brücke über die armselige kleine Brenz ist es nicht. Wieso musste eigentlich der Mittelpfeiler verschwinden, die Brücke doppelt so lang werden wie die alte und deshalb diese Wahnsinnskonstruktion in die Höhe notwendig werden, die den Totenberg optisch zum Hügelchen schrumpfen lässt?
Alfred Hoffmann, Heidenheim