Warum zwei Giengenerinnen einen eigenen Künstler erfunden haben
Kunst muss nicht anspruchsvoll oder komplex sein, finden Claudia Hetzel-Zink und Ulla Hommel-Fröhle. Die beiden Giengenerinnen wollen mit ihren Arbeiten vor allem eines: Menschen für Kunst begeistern und ihnen zeigen, dass jeder selbst kreativ werden kann. 2019 haben sie gemeinsam das Atelier „UnArt“ gegründet, Kunstprojekte ins Leben gerufen und sogar einen eigenen Künstler erfunden.
Sie bezeichnen sich selbst als „Hausfrauenkünstlerinnen“: Weil es Frauen auch in der Kunstbranche nicht immer leicht haben, haben die beiden den imaginären Künstler August von Bökelstein erfunden. Er schaut hin und wieder im Atelier vorbei – und steckt hinter so manchem ihrer Werke. „Es ist eine Art Phantom und Insider zwischen uns und denen, die uns kennen“, erklären die beiden.
