„Kultur an der Mauer“: Ulmer Big Band kommt nach Giengen
Am Ende gibt’s noch eine Premiere: Mit ihrem ersten Auftritt in Giengen setzt die Big Band Ulm am Sonntag, 27. September, den Schlusspunkt unter die diesjährige Konzertreihe „Kultur an der Mauer“.
Bittet die Stadt Giengen an die Mauer, dann kommen die Zuhörerinnen und Zuhörer in großer Zahl. Schließlich bietet das Programm für jeden Musikgeschmack etwas. 18 Konzerte unterschiedlicher Stilrichtungen waren heuer angekündigt, und den Schlusspunkt zu setzen, ist einer Formation vorbehalten, die in diesem Rahmen ihr Debüt am Brenzufer gibt: Am 27. September liefert von 11 bis 12.30 Uhr die Big Band Ulm in der Tradition der Jazzorchester der 1930er- und 1940er-Jahre moderne Latin- und Funk-Kompositionen wie auch Rocknummern ab.
Formation wurde 1977 gegründet
Die Big Band wurde 1977 gegründet; mit Thomas Rupp steht in Giengen eines der Gründungsmitglieder auf der Bühne. Seit 1983 ist das Orchester als gemeinnütziger Verein eingetragen. Mit seinen zwei Dutzend Amateurmusikern, zu denen auch die Sängerinnen Stephanie Hausler und Daniela Rockel gehören, hat es sich längst in der gesamten Region einen Namen gemacht. Dass es nun erstmals bei „Kultur an der Mauer“ gastiert, geht auf die Initiative eines in Heidenheim wohnenden Bandmitglieds zurück, das in der Vergangenheit bereits mit anderen Combos an gleicher Stelle vertreten war.
Die Ulmer Big Band bietet neben Saxophonen, Trompeten und Posaunen auch eine Rhythmusgruppe einschließlich Keyboard, Gitarre, Bass und Schlagzeug auf. Zum ständigen Repertoire gehören Hommagen an Duke Ellington und Count Basie. Im nächsten Jahr steht darüber hinaus ein Konzert mit Motiven aus den James-Bond-Filmen in Aussicht. Geleitet wird die Formation von Jens Nüßeler, einem herausragenden Saxophonisten, aus dessen Feder viele der Kompositionen stammen. Sein optisches Markenzeichen: gelbes Sakko und schwarze Fliege. Im Unterschied dazu tragen seine Mitstreiter gelbe Fliege zu schwarzem Sakko.
