Giengener Start-up: Den Carbonauten droht ein Insolvenzverfahren
Die Giengener Carbonauten GmbH steht womöglich am Beginn eines Insolvenzverfahrens. Das zuständige Amtsgericht Aalen hat am 7. Oktober den Antrag auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren öffentlich gemacht. Der Ulmer Rechtsanwalt Markus Fröhlich ist als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt worden. Er soll in einem ersten Sicherungsschritt die Vermögenslage prüfen.
„Unsere Aufgabe als gerichtlich bestellter Sachverständiger besteht zunächst darin, die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft zu untersuchen und insbesondere das Vorliegen von Insolvenzeröffnungsgründen zu prüfen“, teilt Fröhlichs Kanzlei auf Anfrage mit. Ende vergangener Woche war das Team damit befasst, sich ein „umfassendes Bild von der wirtschaftlichen und betrieblichen Situation der Carbonauten GmbH zu verschaffen“. Zur Aufgabe gehören auch „Maßnahmen zur Sicherung des schuldnerischen Vermögens“. Ob in einem weiteren Schritt vom Gericht ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, ist damit noch unklar.

