Ersatzteil bestellt

Darum kann im Giengener Bergbad derzeit nicht gerutscht werden

Die gelbe Wasserrutsche ins Nichtschimmerbecken ist zweifelsohne eine Attraktion des Giengener Freibads. Seit ein paar Tagen ist die Rutsche außer Betrieb. Das Ersatzteil ist aber bestellt.

Schon am Eingang wird Besucherinnen und Besuchern mitgeteilt, dass eine Attraktion des Giengener Freibads derzeit nicht zur Verfügung steht: Die Rutsche ist außer Betrieb. Nicht, weil es an Wasser mangelt, sondern an einem Gerät, dass das Wasser den Weg in die Höhe findet.

Nach 32 Jahren Betriebsdauer hat, so erklärt der Leiter des städtischen Eigenbetriebs Gebäudemanagement, Armin Fechter, die Wasserpumpe ihren Geist aufgegeben. Und eben mal schnell vor Ort reparieren, sei unmöglich gewesen.

Auf der Suche nach Ersatzteilen sei man schließlich beim Hersteller der Pumpe gelandet, die nun nicht mehr funktionierte. Allerdings: „Es wurde uns mitgeteilt, dass die Lieferzeit sechs Wochen betragen werde“, sagt Fechter auf HZ-Nachfrage.

Lieferung per Express

Sechs Wochen hätten bedeutet, dass sich die Saison so ziemlich auf der Zielgeraden befunden hätte. „Ich habe dann nochmal interveniert und damit Erfolg gehabt. Das Teil wird nun per Express am Donnerstag aus Herford in Nordrhein-Westfalen nach Giengen geschickt. Wenn das klappt, kann sie am Freitag von einer Firma eingebaut werden. „Dann kann auch wieder gerutscht werden“, sagt Fechter.

Das Bergbad wird – sollte es nicht eine Verlängerung aufgrund guten Wetters geben – am 13. September schließen. Es ist davon auszugehen, dass es in diesem Jahr mit der 100.000-Besucher-Marke hinhauen könnte. Stand jetzt wurden seit der Eröffnung am Pfingstwochenende 81.000 Gäste gezählt.