Uni Freiburg ist ab 2027 wieder Exzellenzuniversität
Die Universität Freiburg trägt ab 2027 wieder offiziell den Titel der Exzellenzuniversität. Sie setzte sich in einem Feld mit zehn weiteren Kandidaten durch, wie die Exzellenzkommission von Bund und Ländern mitteilte. Der begehrte Titel ist mit Fördergeldern in Millionenhöhe verbunden, die größtenteils vom Bund gezahlt werden.
Freiburg hatte sich mit einem Antrag unter dem Titel «Sparking Change That Matters» beworben. Grundlage waren zwei sogenannte Exzellenzcluster, also größere Verbundforschungsprojekte: «CIBSS - Centre for Integrative Biological Signalling Studies», das sich mit biologischen Signalprozessen in Zellen befasst und daraus etwa neue Ansätze gegen Infektionskrankheiten und Krebs entwickelt, sowie «Future Forests», das die Anpassung von Wäldern an den Klimawandel erforscht.
Damit hat Baden-Württemberg weiterhin vier Exzellenzuniversitäten - neben Freiburg tragen bereits die Universitäten Tübingen und Heidelberg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den Titel, den sie im vergangenen März bis mindestens 2033 verlängert bekommen hatten. Die Universität Konstanz, die bislang ebenfalls dazugehörte, war im März aus der Förderung herausgefallen.
Es ist das zweite Mal, dass die Uni Freiburg Exzellenzuniversität wird. Zuvor war sie zwischen 2007 und 2012 Teil der ersten Exzellenzinitiative, fiel danach aber wieder raus. Die Auszeichnung bringt Fördergelder in Höhe von 10 bis 15 Millionen Euro im Jahr - über eine Dauer von mindestens sieben Jahren.
