Umsatzrekord: SC Freiburg knackt 200-Millionen-Marke
Der SC Freiburg wird für die Saison 2025/2026 einen Umsatzrekord aufstellen. Das kündigte Finanz-Vorstand Oliver Leki in einem Interview des «Kicker» an, ohne genaue Zahlen zu nennen. «Wir werden auf der Mitgliederversammlung einen Umsatzrekord und auch ein mehr als erfreuliches Jahresergebnis bekanntgeben», sagte der 53-Jährige. In seinem bislang erfolgreichsten Geschäftsjahr 2023/2024 setzte der badische Fußball-Bundesligist 203,1 Millionen Euro um.
Sportlich wie wirtschaftlich liege hinter den Breisgauern ein «außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr», erklärte Leki vor der im Oktober geplanten Mitgliederversammlung. «Und jetzt läuft es in Richtung der 200-Millionen-Euro-Schwelle. Das ist deshalb beachtlich, weil wir unser Eigenkapital aus erwirtschafteten Gewinnen aufgebaut haben - und nicht mit externem Geld.»
Neben dem Einzug in das Europa-League-Endspiel sowie dem Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinals spült vor allem der Rekordwechsel des Schweizer Nationalspielers Johan Manzambi zu Aston Villa bis zu 70 Millionen Euro in die Freiburger Kassen. Bislang waren Kevin Schade und Merlin Röhl mit jeweils 25 Millionen Euro die teuersten Verkäufe der Vereinsgeschichte.
Saier über Atubolu: Karussell dreht sich noch nicht wirklich
«Wir hatten in diesem Jahr mit Blick auf Johan Manzambi mehr als ein klares Gefühl, dass es diese Entwicklung nehmen kann», erklärte Sportvorstand Jochen Saier ebenfalls in dem «Kicker»-Gespräch. «Und trotzdem spielt die WM auch bei unseren Prozessen rund um Noah Atubolu eine Rolle, da sich das Karussell auf dieser speziellen Position noch nicht wirklich dreht»
Der bisherige Stammtorhüter Atubolu (24) will den Verein eigentlich verlassen, findet bislang aber keinen Abnehmer. Als neue Nummer eins holten die Freiburger bereits Ende Mai den zwei Jahre jüngeren Mio Backhaus von Werder Bremen.
