Kriminalität

Polizei stoppt SSV-Ulm-Fanbusse nach Randale an A3-Raststätte

Ein gestohlener Werbeaufsteller im Bus, ein umgeworfenes Auto: Die hessische Polizei ermittelt gegen Fans des SSV Ulm.

Die Polizei in Hessen ermittelt gegen eine Fangruppierung des SSV Ulm, die auf der Rastanlage Bad Camberg an der Autobahn 3 randaliert und dabei Sachschaden angerichtet haben soll. Die Fußballfans aus Baden-Württemberg waren laut Polizei am Samstagabend mit zwei Reisebussen unterwegs und legten an der Raststätte im hessischen Landkreis Limburg-Weilburg eine Pause ein.

Nach Angaben der Polizei beobachteten mehrere Zeugen, wie Männer aus der Gruppe zu einem geparkten Auto gingen, dagegen traten, Außenspiegel abbrachen und den Wagen schließlich sogar umwarfen. Anschließend sollen sie die Raststätte betreten und einen Werbeaufsteller aus einem Schnellrestaurant gestohlen haben.

Gestohlener Werbeaufsteller im Bus

Mehrere Streifen der Autobahnpolizei rückten an, stoppten die beiden Busse und begleiteten sie zur Dienststelle. Alle Insassen wurden laut Polizei einzeln aus den Fahrzeugen geholt und kontrolliert. Der gestohlene Werbeaufsteller wurde in einem der Busse gefunden und sichergestellt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die Busse gegen 20 Uhr weiterfahren. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Diebstahls ein.

15 Meter breit und gut vier Meter hoch waren die letzten Schmierereien am Schweinestall der Rabauschs an der A7.

Wie ein Schweinestall an der A7 zwischen die Fronten von Heidenheimer und Ulmer Ultras geriet

Der Stall von Familie Rabausch an der A7 bei Bissingen wurde mehrfach mit Fußball-Graffiti besprüht. Offenbar lieferten sich Fans des FCH und des SSV Ulm eine Art Überbietungswettbewerb und wollten ihr Revier markieren.
Show more