Besondere Tour mit schmerzhaftem Ende: Gerd Pregel sammelte radelnd Geld für kranke Kinder
Es ist kurz vor halb acht, als Gerd Pregel in Hohenmemmingen aufbricht. Die Sonne steht noch tief, die Luft ist frisch an diesem Mittwoch Anfang September, es ist ein Tag, der förmlich nach Strecke aussieht. Pregel fährt nicht für Zeiten, nicht für Wattzahlen, nicht für „Strava“. Er fährt für Kinder, die nicht können. Für Familien, die kämpfen. Für die Aufmerksamkeit. Für das Projekt „Kilometer für Kinder“. Mit seiner sportlichen Aktion, die elf höchsten Gipfel im Landkreis Heidenheim zu meistern, sammelt der Bolheimer nicht nur Höhenmeter, sondern auch Spenden für den Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder in Ulm.
Die ersten Kilometer führen über Schotterwege Richtung Sachsenhausen. Die Landschaft öffnet sich, Felder wechseln sich mit Waldstücken ab. Pregel fährt gleichmäßig, ohne Hast. Der erste Gipfel liegt unscheinbar im Wald. Kein Schild, kein Gipfelkreuz – nur ein Punkt auf der GPS-Route. Ein Punkt, der zählt, weil er Teil der Idee ist.
