Zwei Sekunden fehlen der SHB gegen die favorisierten Waiblingerinnen zum Heimsieg
„Die Frage des Abends war: ein gewonnener oder ein verlorener Punkt?“, sagte Trainer Sebastian Kieser nach dem 28:28 der Oberliga-Handballerinnen der SG Herbrechtingen/Bolheim gegen die Bundesligareserve des VfL Waiblingen. Meist lag die SHB zurück, am Ende war sogar mehr drin. Kieser wusste nicht mehr, wie oft er diese Frage beantworten musste.
Die Vorzeichen der Partie waren nicht besonders günstig. Luisa Fleischer weilt in den USA. Dazu hatte sich Susi Frey an der Schulter verletzt. Deshalb gingen die Waiblingerinnen leicht favorisiert in die Partie. Vor knapp 250 Zuschauern in der Bibrishalle begann das Spiel ausgeglichen. Bis zum 5:5 nach acht Minuten war es ein Abtasten. Beim 7:10 nach 18 Minuten nahm Kieser eine Auszeit. Die starke SHB-Rückraumachse mit Anne Schweda und Marie Brachert brachte die Blau-Weißen zurück ins Spiel, im Tor machte Pauline Hirsch eine tolle Figur. Mit einem knappen 13:14-Rückstand aus SHB-Sicht wurden die Seiten gewechselt. „Wichtig war, dass wir gut ins Spiel gekommen sind und die Vorgaben in der ersten Halbzeit umsetzen konnten“, war Kieser zufrieden.
