Handball-Oberliga

Trotz Niederlage: Weshalb SHB-Trainer Sebastian Kieser stolz auf seine Mannschaft ist

Nach einer zweiwöchigen Pause mussten die Oberliga-Handballerinnen der SHB bei der SG Ober/Unterhausen eine 30:33‑Niederlage einstecken. Was Trainer Sebastian Kieser gut gefallen hat und woran seine Mannschaft in der Trainingswoche arbeiten muss:

Ohne Sabrina Krempien begannen die Handballerinnen der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim beim Tabellennachbarn SG Ober-/Unterhausen nervös und lagen nach sechs Minuten bereits mit 1:6 zurück. Auf der Bank blieb das Team ruhig und nahm zunächst keine Auszeit. „Wir hatten gleich zu Beginn mit der körperbetonten offensiven Abwehr erhebliche Probleme“, sagte Trainer Sebastian Kieser, der mehr Bewegung im Angriff forderte. Anschließend wurde die SHB sicherer: Das Laufen ohne Ball stellte die Abwehr der Gastgeberinnen zunehmend vor Probleme. Bis zur Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beim Stand von 15:18 nach 30 Minuten war die Begegnung weiter offen.

Auch beim 18:21 nach 35 Minuten blieb die SHB in Reichweite. Dann aber vergaben die Gäste Chancen und bauten damit den Gegner auf. Zudem schwanden die Kräfte, und von der Strafwurflinie blieben vier Versuche ohne Erfolg. Ober-/Unterhausen nutzte seine Möglichkeiten konsequent und zog knapp 15 Minuten vor dem Ende auf 30:23 davon.