Adrenalin und Druck: So gehen die HSG Oberkochen / Königsbronn und die TSG Schnaitheim ins Derby
Die Mannschaften aus dem Landkreis Heidenheim möchten nach einer durchwachsenen Vorsaison wieder angreifen. Die HSG Oberkochen/Königsbronn und die TSG Schnaitheim blieben trotz höherer Erwartungen im Tabellenmittelfeld. Aufsteiger TV Steinheim musste bis zuletzt um den Klassenerhalt bangen. Bei der HSG Oberkochen/Königsbronn bleibt der Kader weitgehend zusammen. Trainer Tim Hoga, der seit 2019 die erste Männermannschaft betreut, kann zudem zwei Neuzugänge begrüßen: „Sebastian Wittek kommt aus Schwäbisch Gmünd zurück und wird auf Mitte hoffentlich für viel Wirbel sorgen und Fabian Rau vom Heidenheimer SB ist ein Spieler für die Zukunft.“
In der Vorbereitung fehlten wichtige Spieler verletzt. „Bei Lukas Eckardt und Ivo Dragicevic hoffe ich darauf, dass sie bis zum Saisonstart wieder fit sind, bei Niklas Engel wird es definitiv nicht reichen“, sagt der 37‑Jährige. Mit der Vorbereitung ist Hoga dennoch zufrieden. Die HSG zählt er nach der schwächeren Rückrunde der vergangenen Saison nicht zwingend zu den Aufstiegsfavoriten. Bad Saulgau und Vöhringen schätzt er stark ein. Seine Mannschaft setzt auf Erfahrung und eingespielte Abläufe: „Wir haben einen breiten und gut eingespielten Kader, deshalb hoffe ich, dass wir am Ende unter den Top drei landen werden.“
