Furiose Gastgeber: So siegte Türkspor Heidenheim im Kreisderby gegen die SG Heldenfingen / Heuchlingen
Türkspor Heidenheim bleibt die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga. Als Aufsteiger ist die Bilanz bei zehn Spielen mit sieben Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 27:15 aller Ehren wert. Die SG Heldenfingen/Heuchlingen konnte erst in der Schlussphase Paroli bieten und hatte letztlich keine Chance gegen spielstarke Gastgeber.
Bei herbstlichen 10 Grad und nassem Untergrund musste Gästecoach Daniel Mack auf etliche Spieler verzichten. Auch Türkspor-Trainer Denis Werner hatte mit Personalproblemen zu kämpfen. Vor knapp 300 Zuschauern startete das Spiel ausgeglichen. In der 13. Minute konnte dann Türkspors Torjäger Okan Akcay aus halb linker Position den Ball aus knapp 13 Metern ins rechte untere Eck schlenzen. Das 2:0 durch Nazmi Stolla war sehr sehenswert herausgespielt. In der Vorwärtsbewegung konnte Türkspor mit schönen Pässen, teilweise mit der Hacke, zum frei stehenden Stolla passen, der überlegt ins lange Eck vollendete. Die Führung war verdient, auch wenn die Gäste phasenweise gut mitspielten. Mit der 2:0‑Führung ging es dann auch in die Pause. Für SG‑Trainer Daniel Mack war der Rückstand ärgerlich. „Wir haben Geschenke verteilt und die Geschenke von Türkspor nicht angenommen“, so der 45‑Jährige zu den zu einfachen Gegentoren.
