Sich selbst eingewechselt und getroffen: So scherzt Trainer Burak Akin über sein Tor für die SG Herbrechtingen / Bolheim
Wohl bei niemandem fallen Theorie und Praxis so zusammen, wie bei Spielertrainern. Also (noch) aktiven Fußballern, die zugleich die Mannschaft betreuen. Diese Position ist eine große Verantwortung – zwei Jobs in einem. Daher halten sich viele Spieletrainer auch zurück, wenn es darum geht, tatsächlich auf dem Rasen aufzulaufen. So ist es auch bei Burak Akin, der seit dieser Saison die Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim in der Kreisliga A3 betreut.
Der 38-Jährige nominiert in der Regel fünf Feldspieler und einen Torwart für die Ersatzbank. Im Heimspiel gegen den FV Sontheim II musste ihm aber ein Feldspieler kurzfristig absagen. „Ich wollte niemanden nachnominieren, schließlich haben die Jungs ja eigene Pläne“, sagt Akin. Also setzte er sich selbst auf den Spielberichtsbogen, was allerdings nicht heißen muss, dass er dann auch tatsächlich spielen muss.
