Niemandsland statt Aufstiegskampf: Warum es bei den Fußballern der TSG Nattheim aktuell nicht läuft
In der vergangenen Saison belegten die Fußballer der TSG Nattheim den 5. Platz, aktuell sind sie Zehnter. Dies hat natürlich einen Grund. „Wir haben gerade einfach zu viele Verletzte und angeschlagene Spieler, die auf der letzten Rille fahren“, bedauert Trainer Thomas Lieb. Bei einem Kader von 20 bis 22 Spielern seien zehn verletzt, vier davon schwer. So fallen Tim Eichhorn (Kreuzbandriss), Florian Horsch (absolviert nach seinem Achillessehnenriss inzwischen leichte Übungen), Patrick Hahn (erneute Knie-Operation) und Markus Schunn (Kreuzbandriss) länger aus.
Auch bitter: Fabian Horsch hat eine Sehnenreizung in der Fußsohle. Der Kapitän und Torjäger (14 Tore in der vergangenen Saison in 28 Einsätzen) kann nicht regelmäßig trainieren und wurde zuletzt nur eingewechselt. Lieb denkt darüber nach, seinem Spielführer eine Pause von zwei bis drei Wochen zu gönnen. „Wir wollen nicht jammern, sondern einfach machen“, betont der Nattheimer Coach, der aber auch anfügt: „So erklärt sich aber der 10. Platz.“
