Fußball

Nach Traumstart: Warum Topstürmerin Janine Velez von der SG Hohenmemmingen/Sontheim ihrem Trainer Markus Maier so gar keine Freude bereitet

Es hätte so schön sein können! Zwei Tore im ersten Saisonspiel hat Janine Velez für die Fußballerinnen aus Hohenmemmingen und Sontheim erzielt. Warum die Spielgemeinschaft länger auf die Bundeswehrsoldatin verzichten muss, wieso diese sich bei der Heidenheimer Zeitung gemeldet hat und wieso sie den Spitznamen Rosi trägt:

Die Sache mit Namen: Beim Blick auf den Artikel über den 5:2-Sieg der Fußballerinnen der Spielgemeinschaft Hohenmemmingen/Sontheim beim TV Steinheim stutzt Janine Velez bei der Bildunterschrift. Sie erkennt sich auf dem Foto wieder – allerdings ist von einer „Riso Valdez“ die Rede. Wie bitte? Die Angreiferin nimmt’s mit Humor und meldet sich bei der Zeitung: „Eine Inkognito-Spielerin, oder?“, scherzt Velez. Weder Vor- noch Nachname stimmen, auch der schuldige Redakteur kann es sich nicht so recht erklären, was allerdings schnell aus der Welt ist.

Denn Janine Velez erzählt davon, dass sie froh ist, überhaupt mit ihren Mitspielerinnen auf dem Platz stehen zu können. In der vergangenen Saison zählte sie zu den Topstürmerinnen der Bezirksliga und erzielte acht Tore. Dass es nicht mehr geworden sind, daran ist der 7. März schuld. In einem Spiel war sie in zwei Pressschläge verwickelt. „Ich dachte mir nichts dabei“, sagt sie rückblickend. Kurz darauf ist sie aus ihrem Auto förmlich „geplumpst“. Mit dem Notarzt ging es ins Krankenhaus. Diagnose: Anriss des Kreuzbandes und des Innenbandes.