Kurioses Hin und Her: Warum Tabellenführer TKSV Giengen beim SV Waldhausen II nicht gespielt hat
Kurioses aus dem Amateurfußball: Zum Spiel beim Tabellenachten SV Waldhausen II reiste Spitzenreiter TKSV Giengen am vergangenen Sonntag zwar an. Gespielt wurde allerdings nicht. Während die Gastgeber sich bereits warmmachten, blieben die Gäste zunächst in der Kabine – und warteten ab, was Abteilungsleiter Kemal Lelik herausfindet.
Die Giengener zeigten sich vor Ort davon überrascht, auf welchem Untergrund gekickt werden soll. „Uns wurde mitgeteilt, dass es auf Kunstrasen gehen soll. Wir waren aber von einem Rasenplatz ausgegangen, was auch im DFBnet so vermerkt war“, sagt Lelik. „Dem Gegner nicht Bescheid zu geben, ist nicht sportlich. Ein Anruf oder eine Whatsapp hätte als Info ja genügt“, so der Abteilungsleiter, der zudem darauf hinweist, dass die erste Mannschaft des SV Waldhausen (Landesliga) am vergangenen Wochenende spielfrei hatte und der Rasenplatz dadurch keine Doppelbelastung hatte und nach Leliks Einschätzung bespielbar war. „Viele der Jungs hatten keine Schuhe für Kunstrasen dabei. Und mit Eisenstollen darf man aufgrund der Verletzungsgefahr nicht auf Kunstrasen spielen. Zudem kann dann der Platz beschädigt werden.“
