Fußball-Bezirksliga

Großes Interview vor dem Duell der Kumpels: Wie sich die beiden Trainer Daniel Mack und Erdal Kalin gegenseitig auf die Schippe nehmen

Endlich klappt’s! Schon länger trafen Daniel Mack und Erdal Kalin mit ihren Mannschaften nicht mehr aufeinander. Am Sonntag ist es wieder so weit, wenn Mack mit der SG Heldenfingen/Heuchlingen Kalins FV Viktoria Wasseralfingen zu Gast hat. Im Interview geht es um den Ursprung ihrer Freundschaft, verletzte Gefühle und die nächste Essenseinladung:

Es begann mit einem Telefonat: Im Sommer 2013 forcierte Erdal Kalin als neuer Trainer des FV Sontheim die Rückkehr des „verlorenen Sohnes“, Daniel Mack. Der Angreifer war kurz zuvor zum SV Neresheim gewechselt – ehe Kalin das Traineramt beim FV Sontheim übernahm. Nach nur wenigen Wochen stürmte Mack wieder für Sontheim und Kalin. Zwar arbeiteten die beiden nur eine halbe Saison zusammen. In dieser Zeit wurde allerdings der Grundstein für eine Freundschaft gelegt, die bis heute hält. Und das, obwohl die beiden mit ihren jeweiligen Mannschaften aufeinandertreffen. So wie am Sonntag, wenn der Herbrechtinger Mack mit seiner SG Heldenfingen/Heuchlingen den Heidenheimer Kalin mit dem FV Viktoria Wasseralfingen empfängt (15 Uhr, Heuchlingen).

Herr Kalin, in einem Vorgespräch hat Daniel Mack bedauert, dass Sie ihm nicht persönlich erzählt haben, dass Sie das Traineramt beim FV Viktoria Wasseralfingen übernehmen...
Erdal Kalin: (schmunzelt) Naja, Dani ist ja praktisch immer noch mein Schüler. Deswegen muss er das auch akzeptieren und respektieren. (lacht)
Daniel Mack: Entschuldigung, was bin ich? Ich habe den Anfang nicht verstanden.