2. Liga

Zwischen Lob und Kritik: So analysiert Trainer Frank Schmidt das 4:3-Spektakel des FCH gegen den VfL Osnabrück

Was für ein Spiel! Beim 4:3-Heimerfolg gegen den VfL Osnabrück zeigte der 1. FC Heidenheim Stärken und Schwächen. Deswegen trat Frank Schmidt als Mahner auf, war mit dem Auftritt seines Teams aber natürlich nicht unzufrieden:

Sieben Tore, vier selbst geschossen, drei kassiert. Wie ist der 4:3-Heimsieg des 1. FC Heidenheim gegen den VfL Osnabrück einzuordnen? „Es war ein Spiel, was man vielleicht so nicht unbedingt erwarten konnte“, brachte es FCH-Trainer Frank Schmidt auf den Punkt.

Die Führung durch Budu Zivzivadze (10. Minute) beantworteten die Gäste nach einem Eckball mit dem Ausgleich (23.). „Wir haben einen Standard, sind dann hinten in einer Eins-gegen-eins-Situation, klären aber den Ball zur Ecke. Und nach einem zweiten Ball fressen wir dann das Tor“, fasst Schmidt zusammen. „Das darf natürlich nicht so sein“, so der Heidenheimer Coach weiter, schließlich habe man das Osnabrücker Umschaltspiel angesprochen. Was Schmidt auch kritisierte, war der erneut schnelle Ausgleich des VfL durch David Kopacz (34.), nachdem Marcel Costly die Gastgeber wieder in Führung gebracht hatte (29.). „Das darf uns hier zu Hause dann auch so in der Form nicht passieren“, betonte der FCH-Coach.