2. Liga

Zwei Kernprobleme: Was dem 1. FC Heidenheim zu einer Spitzenmannschaft fehlt

Noch reicht es nicht! Der 1. FC Heidenheim offenbarte bei seiner 1:3-Niederlage beim VfL Wolfsburg zwei entscheidende Schwächen in der Offensive und in der Abwehr. Trainer Frank Schmidt, Kapitän Patrick Mainka und Jonas Föhrenbach benennen diese klar:

Die Bilanz des 1. FC Heidenheim ist recht ausgeglichen. Nach acht Spieltagen, also etwa einem Viertel der Saison, hat die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt jeweils 15 Tore geschossen und kassiert. Neben vier Siegen stehen jeweils zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga spielt der FCH in der 2. Liga als Tabellenfünfter eine ordentliche Rolle, ist aber aus zwei Gründen noch kein Topteam.

1. Effizienz: 23 Torschüsse gab der FCH in seinem Spiel beim VfL Wolfsburg (19) ab. Dennoch mussten sich die Gäste mit 1:3 geschlagen geben. Auch bei Arminia Bielefeld hatte der FCH ein engagiertes Auswärtsspiel gezeigt und 14-mal aufs gegnerische Tor geschossen. Dennoch stand es am Ende nur 2:2, wobei die Gastgeber nur sechs Torschüsse abgegeben hatten. „Ähnlich wie beim Auswärtsspiel in Bielefeld haben wir zu viel liegen lassen, zu viele auch gute Möglichkeiten nicht genutzt“, bemängelte Frank Schmidt nach der Niederlage in Wolfsburg. Der FCH-Trainer betonte, dass seine Mannschaft vor dem Hintergrund der „Fülle und Klarheit der Torchancen“ in Wolfsburg viel eher den Ausgleich hätte erzielen und sogar selbst in Führung gehen müssen. „Dass wir nur ein Tor machen in der ersten Halbzeit, kann man so direkt nach dem Spiel nicht ganz verstehen“, machte der 51-Jährige gegenüber „Sky“ klar.