2. Liga

Wie Jan Schöppner seine neue Rolle als Vize-Kapitän beim 1. FC Heidenheim sieht

Aber bitte mit Köpfchen! Jan Schöppner steuerte beim 4:3-Heimsieg des 1. FC Heidenheim gegen den VfL Osnabrück ein Tor bei. Auch sonst ging der 27-Jährige vorneweg. Was er zu seiner Entwicklung beim FCH sagt, weshalb er sich selbst kritisiert und wie er das Amt als Vize-Kapitän interpretiert:

Aus der Regionalliga in die zwei Klassen höhere 2. Liga – und später in die Bundesliga. Der sportliche Weg von Jan Schöppner ist ein besonderer und steht auch symbolisch für den des 1. FC Heidenheim. „Das macht mich persönlich auch stolz, wie ich mich hier so gut weiterentwickeln und etablieren konnte“, sagt der 27-Jährige, der im Sommer 2020 vom SC Verl zum FCH gewechselt war. Eine Saison zuvor hatte der gebürtige Hesse, der aus Homberg stammt (südlich von Kassel), mit Verl über die Relegation den Aufstieg in die 3. Liga geschafft. Obwohl er zuvor zwei Klassen tiefer gespielt hatte, erhielt er in Heidenheim gleich einen Dreijahresvertrag – ein Zeichen dafür, wie sehr die Verantwortlichen von Schöppner, der im defensiven Mittelfeld auf Sebastian Griesbeck (Wechsel zu Union Berlin) folgte, überzeugt waren.

Schöppner benötigte lediglich ein halbes Jahr Eingewöhnungszeit, ehe er in seiner Premierensaison ab Januar 2021 mit nur einer Ausnahme immer in der Startelf stand. Seitdem gehörte er, bis auf das erste Drittel der Saison 2023/24, immer zu den Leistungsträgern. Sein Vertrag wurde zuletzt im Januar 2025 auch aufgrund einer laut Vorstandsvorsitzendem Holger Sanwald herausragenden Entwicklung bis Juli 2028 verlängert.