Probleme nach Operation

Warum Sirlord Conteh vom 1. FC Heidenheim ein langer Ausfall droht

Das wäre bitter! Sirlord Conteh zählt zu den Hoffnungsträgern beim 1. FC Heidenheim, unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Jetzt droht dem 29-Jährigen aber eine erneute Zwangspause. Wieso das so ist und was Trainer Frank Schmidt dazu sagt:

Dieser 5. Spieltag: Der 1. FC Heidenheim feierte am 27. September 2025 gegen den FC Augsburg seinen ersten Sieg der laufenden Saison. Beim 2:1 glänzte Sirlord Conteh mit einer Vorlage und einem Tor. Im Anschluss fiel der äußerst schnelle Außenbahnspieler allerdings lange aus: Im Training erlitt Conteh einen Riss des Außenmeniskus am rechten Knie. Am 6. Oktober unterzog sich der Offensivspieler einem operativen Eingriff. Knapp drei Monate später, am 21. Dezember, feierte er im Heimspiel gegen den FC Bayern München sein Comeback.

Allerdings hat der gebürtige Hamburger wieder Probleme mit dem operierten Knie, wie Frank Schmidt vor dem Auswärtsspiel des FCH bei Borussia Mönchengladbach am Samstag, 4. April (15.30 Uhr), erklärte. Die erneute Verletzung habe sich Sirlord Conteh im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (3:3) am vergangenen Spieltag zugezogen, so der Trainer. In der 64. Minute wurde Sirlord Conteh für seinen Bruder Christian eingewechselt. Nach einer Aktion habe er Probleme am Knie bekommen, dennoch hätte er sich durchgebissen, so Schmidt über Sirlord Conteh. Seither habe er nicht mehr trainieren können.

Die Wahrscheinlichkeit, dass er operiert werden muss, ist höher, als dass er nicht operiert werden muss.

Frank Schmidt, Trainer des 1. FC Heidenheim, über Sirlord Conteh

Schmidt betonte, dass es bereits einige Untersuchungen gegeben hätte. Auch beim Arzt, der Sirlord Conteh zuletzt operiert hatte. Der Heidenheimer Coach möchte eine Diagnose nicht vorwegnehmen, sagt aber auch: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Sissi (Sirlord Conteh) operiert werden muss, ist höher, als dass er nicht operiert werden muss.“