2. Liga

Überraschender Wechsel: Warum Adrian Beck vom 1. FC Heidenheim an den VfL Osnabrück ausgeliehen wird

Ein weiterer Abgang ist fix! Adrian Beck stand dem 1. FC Heidenheim im DFB-Pokal beim SSV Jeddeloh II bereits nicht zur Verfügung. Jetzt gibt der FCH offiziell bekannt, dass der Mittelfeldspieler sich bis ans Saisonende dem VfL Osnabrück anschließt. Warum FCH-Vorstandsvorsitzender überrascht war:

Wie der 1. FC Heidenheim in einer Vereinsmeldung schreibt, habe der Verein dem von Mittelfeldspieler Adrian Beck geäußerten Wechselwunsch entsprochen. Der 29-Jährige wird bis Saisonende an den Zweitligakonkurrenten VfL Osnabrück ausgeliehen. Der Offensivmann stand in der 1. Runde des DFB-Pokals auswärts gegen den SSV Jeddeloh II am Sonntag nicht mehr im Spieltagskader, um bereits zur Unterschrift nach Niedersachsen zu reisen. Sein Vertrag läuft beim 1. FC Heidenheim noch bis zum 30. Juni 2028. 

Adrian Beck wird wie folgt zitiert: „Nach vier für mich sehr besonderen und erfolgreichen Jahren mit dem FCH ist bei mir der Entschluss gereift, mich nochmal als Spieler verändern zu wollen – verbunden mit der Perspektive, noch mehr zum Einsatz zu kommen, als es in der vergangenen Saison in Heidenheim der Fall war. Ich bin den Verantwortlichen beim FCH deshalb sehr dankbar, dass mir die Leihe zum VfL Osnabrück möglich gemacht worden ist.“

Adrian Beck wechselte im Sommer 2022 vom SSV Ulm auf den Schlossberg und feierte gemeinsam mit dem FCH gleich in seinem ersten Jahr die Zweitliga-Meisterschaft sowie den Aufstieg in die Bundesliga. In den folgenden Spielzeiten kam er in der Bundesliga, in der Relegation, im DFB-Pokal und in der Conference League, inklusive Qualifikation, zum Einsatz. Dabei absolvierte er insgesamt seit 2022 114 Pflichtspiele für den FCH, erzielte 13 Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor. In der vergangenen Bundesliga-Saison stand er neunmal in der Startelf und wurde 15-mal eingewechselt.

In der aktuellen Zweitliga-Spielzeit hatte er an den ersten beiden Spieltagen jeweils in der Anfangsformation gestanden. „Wenn ein Spieler seinen Wechselwunsch so klar hinterlegt, wie das bei Adrian Beck für uns überraschend jetzt der Fall gewesen ist, gilt es, eine pragmatische Lösung zu finden – mit Blick auf unsere bevorstehenden sportlichen Aufgaben als Mannschaft und unsere Wirtschaftlichkeit als Verein“, erklärt Holger Sanwald. „Das ist uns mit diesem Ausleihgeschäft nach Osnabrück vorerst gelungen, auch wenn wir lieber einen festen Transfer realisiert hätten. Dafür lag aber kein Angebot vor“, erklärt FCH-Vorstandsvorsitzende und fügt hinzu: „Die sich daraus ergebenden eingesparten Gehaltskosten können wir somit für mögliche künftige personelle Verstärkungen einsetzen.“