Kommentar zum FCH

Der 1. FC Heidenheim in schwerer Seenot: Viele ungeklärte Fragen und eine eindeutige Forderung

Das war erschreckend! Der 1. FC Heidenheim verspielt momentan viel Kredit und macht seine Fans zurecht sauer. Nach dem 2:5-Debakel gegen den SSV Jeddeloh II schrillen die Alarmglocken. Ein Kommentar von Edgar Deibert:

Manchmal gibt es solche Tage. Dann gelingt krassen Außenseitern die Sensation. Gerade darin liegt der Charme des DFB‑Pokals. Doch dafür muss aber einiges zusammenkommen. In erster Linie beeinflusst der Favorit mit seiner Leistung, oder besser gesagt, seiner Nicht-Leistung an diesem Tag, den Ausgang eines solchen Alles-oder-nichts-Spiels. Aber natürlich muss der Underdog auch förmlich über sich hinauswachsen.

Genau das wussten Verantwortliche und Spieler des 1. FC Heidenheim vor ihrem Gastspiel beim SSV Jeddeloh II, dessen Kaderwert laut „transfermarkt.de“ knapp 1,2 Millionen Euro beträgt, der des FCH 31,9 Millionen Euro. Mehr noch, der FCH kam aus keiner guten Phase, um nur ansatzweise überheblich oder unkonzentriert auftreten zu können. Im Gegenteil, das 1:4 bei Hertha BSC war nur wenige Tage alt. Der FCH war gewarnt – und Frank Schmidt sprach öffentlich von einem Schuss vor den Bug. Also von einer Warnung, die womöglich zur rechten Zeit gekommen ist.