Der 1. FC Heidenheim reagiert auf die Probleme in der Defensive. Wie der Zweitligist am Montagmorgen mitteilte, wechselt Linksverteidiger Michael Heule vom Schweizer Meister FC Thun auf den Schlossberg. Der 25-Jährige erhält beim FCH einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2030. Laut Medienberichten soll der Schweizer eine Ablösesumme in Höhe von mehr als 2,5 Millionen Euro kosten.
Heule gehörte in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern des FC Thun. In 34 Einsätzen in der Schweizer Super League erzielte er zwei Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Am Saisonende feierte er mit Thun überraschend die Schweizer Meisterschaft.
Sanwald erhofft sich Aggressivität, Dynamik und Zug nach vorn
„Michael ist uns während der vergangenen Saison mit seinen konstant starken Leistungen beim FC Thun aufgefallen“, sagt FCH-Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. Der Linksverteidiger habe als wichtiger Bestandteil zum Titelgewinn beigetragen und passe mit seiner Spielweise sehr gut nach Heidenheim. Sanwald hebt vor allem Heules Aggressivität in den Zweikämpfen, seine Dynamik und seinen Zug nach vorne hervor.
Der Schweizer sieht den Wechsel nach Deutschland als nächsten Schritt seiner Karriere. „Ich bin deshalb sehr glücklich, jetzt beim FCH zu sein“, sagt Heule. Sein Fokus liege nun darauf, sich möglichst schnell einzugewöhnen und die neue Mannschaft kennenzulernen. Mit dem FCH wolle er in dieser Saison „voll angreifen“.
Ende der Transferphase: Warum der 1. FC Heidenheim vor einer intensiven Woche steht
Vor seinem Wechsel nach Thun spielte Heule unter anderem für Stade-Lausanne-Ouchy und den FC Wil. Nun soll der 25-Jährige die Optionen des FCH auf der linken Seite erweitern.
