Fußball-Bundesliga

Später Doppelpack: Heidenheim sendet Hoffnungszeichen aus Berlin

Der 1. FC Heidenheim hat mit zwei späten Treffern Union Berlin den sicher geglaubten Sieg geraubt. Zudem verdarb der Tabellenletzte den Berlinern die Generalprobe für den anstehenden Pokalkracher.

Der 1. FC Heidenheim hat ein Hoffnungszeichen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gesendet. Am zwölften Spieltag besiegte die Mannschaft von Trainer Frank Schmid mit zwei späten Treffern Gastgeber Union Berlin mit 2:1 (0:1). Vor 22.012 Zuschauern im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei hatte Rani Khedira (43. Minute) in einer kampfbetonten Partie den Gastgeber in Führung gebracht. Dem eingewechselten Stefan Schimmer gelang in der 90. Minute der Ausgleich, Jan Schöppner schaffte mit der letzten Aktion sogar noch der Siegtreffer (90.+5).

Heidenheim hat nun acht Punkte auf dem Konto und ist vorübergehend auf den Relegationsplatz geklettert. Die Berliner konnten Heidenheim auch im fünften Vergleich im Oberhaus nicht bezwingen. Zudem wurde der Mannschaft die Generalprobe für das Pokalspiel gegen Bayern München verdorben.