Besser hätte der Einstand von Thomas Keller bei seinem neuen Verein Dynamo Dresden wohl kaum sein können. „Es war gut, es hat Spaß gemacht, zu null gespielt, ein Tor gemacht, nach dem Spiel mit den Fans gefeiert, drei Punkte eingefahren, perfekter Samstag“, fasste Keller, der zu Beginn der Transferphase an den Zweitligisten verliehen wurde, seinen Nachmittag beim 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth gegenüber dem „MDR“ zusammen. Dank der ersten drei Punkte im neuen Jahr verließ Dynamo den letzten Tabellenplatz.
Mit seinem Treffer im Abstiegsduell spielte sich der Innenverteidiger, der bei seinem Debüt gleich in der Startelf stand, im Eiltempo in die Herzen der Fans. „Dass ich das 1:0 im ersten Heimspiel schieße, ist unglaublich“, sagte Keller, der sofort in seiner neuen Rolle als Abwehrchef überzeugte. Und mit dem Aufsteiger schaffte Keller genau das, was ihm mit den Heidenheimern in der gesamten Hinrunde nicht gelungen war: ein Ligaspiel ohne Gegentor. Auch die Dresdner hatten in allen Ligaspielen zuvor einen Treffer zugelassen. Als Verteidiger sei genau das das Wichtigste, so der 26-Jährige. „Auch für die Mannschaft ist es wichtig, zu sehen, dass wir die Null halten können“, fügte Keller hinzu.
Keller erhält Lob vom Trainer und eine Topnote vom „Kicker“
Sein neuer Trainer Thomas Stamm sparte nach der Partie nicht an Lob für den Neuzugang.
„Er hat viele Zweikämpfe gewonnen, coacht und dirigiert sehr gut und sehr klar“, sagte er bei der Pressekonferenz. „Das macht er auch im Training und macht andere Spieler auch besser.“
Das Fachmagazin „Kicker“ schloss sich der positiven Bewertung an und gab dem Debütauftritt des Leihspielers, der noch einen Vertrag bis Sommer 2028 auf dem Schlossberg hat, die Note 1,5 und nominierte ihn gleich in die Elf des 18. Spieltags der 2. Bundesliga. An diesem Wochenende steigt der nächste Stimmungsgipfel: Im Ost-Duell geht es für Keller und seine neuen Teamkollegen zum Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg.

