Aufreger

Österreichisches Schlitzohr: Wie Mathias Honsak vom 1. FC Heidenheim den Aufreger der ersten Halbzeit beschreibt

Was für eine Szene! Der 1. FC Heidenheim hätte in Wolfsburg bereits früher in Führung gehen können. Doch Mathias Honsak verpasste in der 35. Minute das 1:0. Was der 29-Jährige zum Duell mit Wolfsburg Torhüter Kamil Grabara sagt und was er hätte besser machen können:

Noch wartet Mathias Honsak auf sein erstes Saisontor für den 1. FC Heidenheim. Im Spiel beim VfL Wolfsburg wäre es fast so weit gewesen. In der 35. Minute setzte zunächst Marvin Pieringer in der gegnerischen Hälfte stark nach, die Gastgeber verloren kurz die Orientierung – was Honsak zu nutzen wusste.

„Ich spekuliere da gut“, beschreibt der 29-Jährige die Szene, in der dank eines Geistesblitzes mit Aaron Zehnter und Yannick Gerhardt gleich zwei Gegenspieler stehen ließ. „Ich stibitz mir den Ball, wie man auf österreichisch sagt“, erklärt Honsak, der anschließend nur noch den Wolfsburger Torhüter vor sich hatte. Ein kleines Problem gab es aber dann doch: Honsaks zweiter Ballkontakt geriet etwas zu lang. Zugleich kam Wolfsburgs Keeper Kamil Gabara reaktionsschnell aus dem Tor. „Eigentlich wollte ich den Ball an ihm vorbeilegen. Er war aber noch mit dem Fuß dran“, schildert Honsak und liefert gleich einen Verbesserungsvorschlag mit: „Wenn ich den Ball besser mitnehmen kann, vielleicht mehr auf links, dann habe ich ihn auf meinem starken Fuß.“

Wir wollen angreifen und eine Aufholjagd starten.

Mathias Honsak, Offensivspieler des 1. FC Heidenheim

So aber vergab der Österreicher die erste dicke Heidenheimer Möglichkeit. Lange wollte Honsak der Chance aber nicht hinterhertrauern. Vielmehr gibt er die Devise aus, die sowohl für ihn als auch den 1. FC Heidenheim für die Rückrunde gilt: „Wir wollen angreifen und eine Aufholjagd starten.“

Haltungsnote eins: Adrian Beck (am Ball) erzielt das 1:0 für den 1. FC Heidenheim beim VfL Wolfsburg.

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