Wortgefecht

Heiße Nachspielzeit: Warum es zwischen den Trainerbänken des VfL Wolfsburg und des 1. FC Heidenheim hoch herging

Da war Feuer drin! Im Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Heidenheim gerieten die Trainerbänke kurz in den Mittelpunkt. Die beiden Coaches Daniel Bauer und Frank Schmidt nahmen dazu charmant Stellung:

Bislang gab es keine Berührungspunkte zwischen Frank Schmidt, dem ewigen Trainer des 1. FC Heidenheim, und Daniel Bauer, der seit Dezember 2025 Coach des VfL Wolfsburg ist. Beim 1:1 ihrer Mannschaften lieferten sich die beiden an der Seitenlinie allerdings ein kurzes Wortgefecht in der Nachspielzeit. Nach Schlusspfiff war alles wieder gut. Doch was war passiert?

Bauer beschrieb die verbale Auseinandersetzung auf der Pressekonferenz wie folgt - wobei der 43-Jährige gar nicht von einer Auseinandersetzung sprechen wollte: „Es war ein heißes Spiel, eine heiße Endphase. Sport, Fußball lebt von Emotionen, von Leidenschaft. Wichtig ist, dass alles im Rahmen bleibt. Und das war‘s total“, beschrieb Bauer generell.

Im Detail sei es um eine Kleinigkeit gegangen. Aufgrund einer Verletzungsunterbrechung in der Nachspielzeit habe er beim vierten Schiedsrichter, Patrick Ittrich, nach einer möglichen Verlängerung der Nachspielzeit (fünf Minuten waren angezeigt) gefragt. „Ich wollte gerne noch ein bisschen länger spielen“, sagte Bauer im Hinblick auf die Hoffnung, dass sein Team doch noch ein zweites Tor erzielen könnte.

Wir auch. Wir wollten auch noch länger spielen und gewinnen.

Frank Schmidt, Trainer des 1. FC Heidenheim, über den Anlass des Wortgefechts mit Wolfsburgs Coach Daniel Bauer

Und da grätschte ihm auf der Pressekonferenz Heidenheims Coach Frank Schmidt verbal gekonnt dazwischen und sagte: „Wir auch. Wir wollten auch noch länger spielen und gewinnen.“ Der Wolfsburger Trainer nahm dies wiederum mit einem Lachen auf und sagte zur Gesamtsituation: „Es war völlig entspannt.“ Schließlich hatten sich die Coaches bereits nach Spielende die Hand gegeben und sich umarmt. Im Sport gehöre das dazu, so Bauer.

Haltungsnote eins: Adrian Beck (am Ball) erzielt das 1:0 für den 1. FC Heidenheim beim VfL Wolfsburg.

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